Kryptowährung bei Klarna: Neuer Coin soll 2026 kommen

Klarna gehört zu den Zahlungsdienstleistern, die Kauf auf Rechnung im Internet einfach gestalten. Seit der Gründung im Jahr 2005 entwickelte sich das schwedische Unternehmen zu einer bevorzugten Option, wenn es um Online-Käufe geht. Nun plant Klarna mit einer eigenen Kryptowährung, vielversprechende Wege einzuschlagen. 

Neues Jahr, neue Projekte! Unter diesem Motto startet Klarna 2026 und hat einiges vorgenommen. Mit KlarnaUSD soll eine hauseigene Kryptowährung auf den Markt kommen, die den digitalen Zahlungsverkehr revolutionieren soll. Bereits Ende November wurde das Vorhaben angekündigt und wird voraussichtlich seinen Launch in den nächsten Monaten feiern. Dabei setzen die Verantwortlichen auf die Unterstützung von Partnern und Investoren. Wer zu der Innovationsrunde zählt, will Klarna zeitnah bekannt geben.

Die Entscheidung, Kryptowährung und die Möglichkeit digitaler Zahlungen zu erweitern, ist ein logischer Schritt. Der Boom des Krypto-Hypes hält weiterhin an und die Nachfrage, Coins in den modernen Alltag zu integrieren, bleibt anhaltend. Einerseits wollen Nutzer und Anleger in Coins wie Ethereum oder Bitcoin investieren, andererseits wächst der Wunsch nach Integration. Lieferdienst Lieferando erkannte dies bereits 2018: Die Zahlung mit Bitcoin bei Bestellungen ist seit mehreren Jahren möglich.

Stablecoin könnte Akzeptanz pushen

Die geplante Kryptowährung soll nach Ansicht von KlarnaUSD die Akzeptanz von digitalen Zahlungsmitteln in der Online- wie auch in der mobilen Zahlungsweise stärken. Noch immer wird Kryptowährung bei vielen Nutzergruppen als abstraktes Konstrukt betrachtet, welches nur als Investment und Anlage dient. Dabei können die Coins so viel mehr. Ein Plan, der aufgehen könnte: War der Kauf auf Rechnung bei Online-Shops lange nicht möglich, sondern vorwiegend auf Kreditkarten oder Vorkasse begrenzt, bot Klarna als Zwischenlösung die perfekte Alternative für Anbieter und Käufer. Somit sind die Chancen, dass sich KlarnaUSD ebenfalls als vertrauensvolle Option etabliert, realistisch positiv.

Als Stablecoin wird KlarnaUSD an klassische Währungen gekoppelt sein. Basierend auf einer dezentralen Blockchain-Technologie sollen die Coins als Art Jetons mit einem verbundenen Wert als Zahlungsmittel eingesetzt werden. Derzeit werden die Integration und die Anwendung noch getestet. Wann Klarna mit seinem neuen Zahlungsmittel auf den Markt kommt, ist bisher noch unbekannt. Tatsache ist jedoch, dass der neue Schritt auch an der Börse viel Eindruck hinterlassen könnte.

Einsparung von Transaktionsgebühren

Für Kunden könnte die Einbindung der Kryptowährung einen erheblichen Vorteil bringen, wenn es um Kosteneinsparungen geht. Die bisherigen Zahlungsoptionen verursachen bei Klarna jährlich geschätzte Transaktionsgebühren in Höhe von 120 Millionen US-Dollar. Durch den Einsatz des Stablecoins ließen sich diese Kosten drastisch reduzieren. Weniger Gebühren, mehr Zahlungsfreiraum: Auf Händler- und Verbraucherseite wäre diese Einsparung zu begrüßen.

Zahlungen noch einfacher und das Handling kostenreduzierter zu gestalten, ist das erklärte Ziel von Klarna für 2026. Nachdem PayPal vor zwei Jahren seinen eigenen Coin ins Rennen schickte und Konkurrent Stripe Anfang 2025 nachzog, sieht sich Klarna in bester Gesellschaft. Traditionelle Zahlungsmöglichkeiten werden zwar weiterhin ein wichtiger Teil des Unternehmens sein, doch zeigt sich die Ausrichtung auf weitere digitale Angebote als zukunftsweisende Strategie. Interessant wird zu sehen sein, inwiefern deutsche Verbraucher den Coin als Währung akzeptieren. Bisher zeigt sich Deutschland sehr zurückhaltend, was die Integration der Coins in den Alltag betrifft. Das Potenzial, dass Klarna ein Umdenken anregt, ist vorhanden.

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