Sommerblumenzwiebeln im Frühling pflanzen: So wird Ihr Sommer farbenfroh

Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen den Garten erreichen, steigt die Lust auf bunte Beete. Ein Sommer voller Farben beginnt nämlich schon mit der richtigen Vorbereitung im April oder Mai. Viele denken beim Thema Zwiebeln zuerst an den Herbst. Doch die wirkliche Pracht für die heißen Monate wird erst im Frühling gepflanzt. Wer jetzt die richtigen Handgriffe setzt, wird im Juli mit einer unglaublichen Blütenpracht belohnt.

Geduld bis nach dem letzten Frost

Die Auswahl an wunderschönen Knollen für das Sommerbeet ist riesig. Besonders beliebt sind Dahlien oder Gladiolen wegen ihrer leuchtenden Farben. Man sollte aber auf keinen Fall zu früh mit dem Einpflanzen beginnen. Der Boden muss für diese sommerblumenzwiebeln erst eine gewisse Grundwärme erreicht haben. Frost ist der größte Feind dieser empfindlichen Gewächse aus warmen Regionen.

Meistens wartet man deshalb die Eisheiligen Mitte Mai ab, um ganz sicher zu gehen. Wer es gar nicht abwarten kann, darf die Zwiebeln in Töpfen an einem hellen Ort im Haus vorziehen. So haben die Pflanzen einen wertvollen Vorsprung, wenn sie dann endlich ins Freie dürfen. Ein kleiner Schutz aus Vlies hilft zudem in kühlen Mai Nächten gegen späte Kälteschocks.

Sonne und lockere Erde für gesundes Wachstum

Ein sonniger Platz im Garten ist für die meisten Sommerblüher absolut unverzichtbar. Die Pflanzen brauchen die Energie des Lichts für ihre aufwändige Blütenbildung. Der Boden sollte vor dem Setzen der Knollen gründlich aufgelockert werden. Schwere Erde mag fast keine Zwiebelpflanze besonders gerne. Staunässe führt bei den empfindlichen Wurzeln nämlich sehr schnell zu hässlicher Fäulnis.

Eine Handvoll Sand im Pflanzloch wirkt hier oft wie ein kleines Wunder für den Wasserabfluss. Die Tiefe beim Einpflanzen richtet sich meistens nach der doppelten Höhe der Zwiebel. Zu tief gesetzte Knollen brauchen ewig für den Weg ans Licht. Werden sie hingegen zu flach gepflanzt, fehlt den schweren Stielen später oft der nötige Halt bei Wind. Ein guter Kontakt zur Erde ist für die Wasseraufnahme nach dem Setzen ebenfalls sehr wichtig.

Regelmäßige Pflege für eine anhaltende Pracht

Sobald die ersten grünen Spitzen aus der Erde schauen, beginnt die aktive Phase der Pflege. Regelmäßiges Gießen ist an heißen Sommertagen eine absolute Pflichtaufgabe. Der Boden sollte niemals ganz austrocknen, da die Pflanzen sonst ihre Knospen abwerfen könnten. Eine leichte Gabe von speziellen Blumendünger alle zwei Wochen wirkt wie eine echte Energiequelle.

Man sieht den Pflanzen die zusätzliche Kraft sofort an den kräftigen Blättern an. Verblühte Teile sollte man immer zeitnah mit einer scharfen Schere entfernen. Das verhindert die unnötige Bildung von Samen und regt die Produktion neuer Blüten an. So bleibt das Beet bis weit in den Herbst hinein ein echter Blickfang für alle Nachbarn. Ein farbenfroher Garten ist eben der beste Ort für eine kleine Auszeit vom Alltag. Am Ende zahlt sich die Mühe mit jedem Blick aus dem Fenster aus.

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