Ab aufs Sofa: So klappt es mit der natürlichen Maskenroutine

Sich mehr Me-Time zu gönnen, gehört alljährlich zu den Neujahrsvorsätzen der Deutschen. Vielleicht wünschen auch Sie sich, etwas mehr Zeit für Ihre Self-Care-Routinen erübrigen zu können, um den Alltag etwas entspannter zu gestalten. Hätten Sie gedacht, dass Ihnen Ihr Sofa dabei helfen kann?

Zugegeben, es klingt ungewöhnlich – doch die Couch entwickelt sich schnell zur Beauty-Oase, wenn Sie sich regelmäßig eine Gesichtsmaske darauf gönnen. Klar könnten Sie die auch bequem im Badezimmer auflegen. Doch warum nicht auf dem Sofa sitzen und die Lieblingsserie anschauen, während das Gesicht einen satten Pflegeboost bekommt?

Sofa und Gesichtsmasken – beides steht für Entspannung pur

Freuen Sie sich nach einem anstrengenden Arbeitstag auch darauf, endlich auf Ihrem gemütlichen Sofa entspannen zu können? So ähnlich geht es auch Ihrem Gesicht. Nur sehnt es sich nicht nach den weichen Sofapolstern, sondern nach Feuchtigkeit und Nährstoffen.

Denn tagsüber ist es hauptsächlich die Gesichtshaut, die zahlreichen Umwelteinflüssen ausgesetzt ist. Hitze, Kälte, Trockenheit oder gar Schmutzpartikel in der Luft können die Haut belasten und ihr sowohl den Glanz als auch die Geschmeidigkeit nehmen.

Abhilfe schaffen Sie nicht nur mit einer gründlichen Gesichtsreinigung am Abend. Sie können Ihrem Gesicht auch ein wenig Wellness gönnen – in Form einer Gesichtsmaske.

Darum sollte eine Gesichtsmaske zu Ihrer Abendroutine gehören

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welchen Belastungen Ihr Gesicht an einem normalen Arbeitstag ausgesetzt ist? Hier mal ein kleiner Einblick in den „Hautstress“:

  • die morgendliche Hektik kann zu Schweißausbrüchen führen, sodass ein feuchter Film auf der Haut klebt
  • die kühle Luft von Ventilator oder Klimaanlage trocknet die Haut wieder aus
  • die Mittagshitze sorgt erneut für einen Schweißfilm und Rötungen sowie Reizungen

Zwischendurch fassen immer wieder Finger ins Gesicht – mehrheitlich Ihre eigenen – und verteilen dadurch allerhand Keime. Kein Wunder also, dass sich vor allem die Gesichtshaut am Ende eines Tages nach Entspannung sehnt.

Legen Sie sich nach der Gesichtsreinigung eine Maske auf, können Sie Ihre Haut entlasten und revitalisieren. Gleichzeitig lässt sich diese Self-Care nutzen, um selbst ein wenig abzuschalten und den Alltag für den Moment zu vergessen.

Diese Wirkung hat eine Maske auf Ihr Gesicht

Wie genau eine Gesichtsmaske auf Ihre Haut wirkt, hängt natürlich von ihren Inhaltsstoffen ab. Sie kann die Haut:

  • mit Feuchtigkeit versorgen, etwa durch Hyaluronsäure
  • sanft peelen, etwa durch AHA-, BHA- oder PHA-Säure
  • zum Strahlen bringen, etwa durch Vitamin C
  • von Unebenheiten und Pigmentflecken befreien, etwa durch Niacinamide
  • vor dem frühzeitigen Altern schützen, etwa durch Retinol

Ebenso gibt es sowohl Tuch- als auch Crememasken, die gezielt hautberuhigend wirken. Dafür können sie etwa Panthenol enthalten.

Möchten Sie sich nicht damit befassen müssen, welche Inhaltsstoffe sich in welcher Gesichtsmaske befinden, verzichten Sie einfach auf fertige Pflegeprodukte. Sie können sich Ihre Masken auch bequem selbst anrühren. Dafür brauchen Sie nichts weiter als ein paar natürliche Zutaten.

Fünf DIY-Gesichtsmasken für entspannende Sofa-Momente

Für einen entspannten Abend auf dem Sofa eignen sich insbesondere Gesichtsmasken mit einer längeren Einwirkzeit von 20 bis 30 Minuten.

DIY-Masken, die so lange auf der Haut bleiben, besitzen meist fetthaltige und feuchtigkeitsspende Bestandteile. Dementsprechend handelt es sich um echte Feuchtigkeitsbooster, die Ihr Gesicht praller und strahlender aussehen lassen können.

Möchten Sie die Masken selbst zusammenrühren, werfen Sie am besten einen Blick auf diese DIY-Rezepte:

1. Die Avocado-Honig-Feuchtigkeitsmaske

Haben Sie auch schon einmal nach der abendlichen Gesichtsreinigung mit den Fingern über Ihre Haut gestrichen und beinahe ein Quietschen gehört? Zwar ist Ihre Haut nach dem gründlichen Waschen sprichwörtlich quietschsauber. Allerdings können ihr viele Reinigungsprodukte Feuchtigkeit entziehen.

Gegen die übermäßige Hauttrockenheit – die zu Fältchen und Pickeln führen kann – hilft eine sanfte Feuchtigkeitsmaske.

Am besten nehmen Sie dafür eine halbe Avocado zur Hand und drücken das Fruchtfleisch mit einem Löffel zu einer cremigen Masse. Dazu geben Sie einen Esslöffel Honig.

Ist Ihnen die fertige Maske noch nicht streichbar genug, fügen Sie optional einen Esslöffel Naturjogurt hinzu und rühren ihn gründlich ein. Anschließend verstreichen Sie die Feuchtigkeitsmaske großzügig auf Ihrem Gesicht.

Die DIY-Maske härtet nicht aus. Daher kann sie 30 Minuten oder länger auf der Haut bleiben. Waschen Sie sie anschließend mit warmem Wasser wieder ab.

2. Die Honig-Mandelöl-Maske

Möchten Sie die Zeit abends auf dem Sofa nutzen, um Ihre Haut gegen erste Fältchen zu schützen? Dann legen Sie sich am besten eine nährende Gesichtsmaske auf Ölbasis auf.

Geben Sie dafür zunächst einen halben Esslöffel Honig in eine flache Schale. Darüber gießen Sie etwa einen Esslöffel Mandelöl. Verrühren Sie die beiden Zutaten, bis eine glatte Masse entsteht. Diese tragen Sie auf Ihr Gesicht auf und lassen Sie rund 20 Minuten einwirken.

Nehmen Sie die nährende Maske anschließend mit einem weichen Tuch ab. Die zurückbleibenden Reste waschen Sie sich mit einem warmen Waschlappen von der Haut.

Aber Achtung: Reiben Sie mit ihm nicht zu stark über Ihr Gesicht. Ansonsten können Rötungen und Hautreizungen entstehen.

3. Die Quark-Gurken-Maske

Vielleicht haben Sie sich nach einem langen Tag schon einmal das Gesicht gereinigt und gemerkt, dass sich die Haut beinahe wund anfühlt. Dann sollten Sie zu einer beruhigenden Gesichtsmaske greifen.

Nehmen Sie sich dafür ein Viertel einer Salatgurke (ohne Schale) zur Hand und pürieren Sie es. Die Masse verrühren Sie mit zwei Esslöffeln Speisequark. Beides zusammen kühlt die Haut und spendet Feuchtigkeit.Gleichzeitig kann Quark entzündungshemmend wirken.

Sie können Sie Maske 20 bis 30 Minuten auf dem Gesicht lassen, während Sie auf dem Sofa dösen oder eine Serie anschauen. Danach sollten Sie die Maskenreste mit lauwarmem Wasser entfernen.

4. Die Bananen-Honig-Feuchtigkeitsmaske

Fühlt sich Ihre Haut nicht nur trocken, sondern auch leicht gereizt an, schafft eine sanfte Feuchtigkeitsmaske Abhilfe.

Um diese anzurühren, benötigen Sie zunächst eine reife Banane, die Sie zur Hälfte mit einem Löffel zerdrücken. Die andere Hälfte können Sie währenddessen vernaschen. Zu dem Bananenbrei geben Sie einen Esslöffel Honig sowie einen Teelöffel Naturjogurt. Nach dem Verrühren entsteht ein weiches und geschmeidiges Mus, das Sie mit den Fingern im Gesicht verstreichen können.

Nach einer halben Stunde nehmen Sie die Maske mit einem trockenen Tuch von der Haut ab. Bleiben Honigreste zurück, entfernen Sie diese mit klarem Wasser.

5. Die Haferflocken-Honig-Maske

Honig gehört zu den Hauptbestandteilen vieler natürlicher Gesichtsmasken. Kein Wunder. Schließlich wirkt er antibakteriell, hautberuhigend und nährend. Gleichzeitig bietet er eine gute Basis für eine Crememaske.

Um die Haut zu beruhigen, können Sie einen Esslöffel Honig mit zwei Esslöffeln fein gemahlenen Haferflocken vermischen. Das mag zunächst ungewöhnlich klingen, doch Haferflocken spenden der Haut Feuchtigkeit und können sogar Juckreiz lindern.

Ist die Masse aus Honig und Haferflocken noch nicht streichfähig genug, geben Sie am besten noch einen Schuss Wasser oder Milch hinzu. Anschließend tragen Sie die Gesichtsmaske vorsichtig auf die Haut auf und lassen Sie 20 bis 30 Minuten einwirken.

Wie bei allen Honig-Masken funktioniert das Entfernen am besten mit lauwarmem oder warmem Wasser.

Fokusthemen.de

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